CSD Erfurt
veröffentlicht politische Forderungen
Das CSD-Bündnis
Erfurt wird auch dieses Jahr den Christopher Street Day Erfurt mit einer
Demonstration, anschließenden Straßenfest und vorausgehender Aktionswoche
veranstalten. Ende August wird Erfurt deswegen bunt: Unter dem Motto "Erfurt
bleibt queer!" will das Bündnis für geschlechtliche, sexuelle und
romantische Selbstbestimmung einstehen.
Klare politische Forderungen dürfen für die Aktionswoche Ende August nicht fehlen: Diese wurden nun erstmals veröffentlicht.
Ralf Merbach, Vorsitzender des CSD Erfurt e.V. erklärt dazu: "Auch im Deutschland des 21. Jahrhunderts ist Diskriminierung aufgrund der sexuellen und romantischen Orientierung sowie des Geschlechts Alltag. Das veraltete Transsexuellengesetz und ein fehlendes Verbot von "Therapien" durch Homo-Heiler sind nur zwei Beispiele, bei denen dringender Handlungsbedarf besteht. Hier fordern wir, ähnlich wie viele andere Initiativen in ganz Deutschland, endlich umfassende Veränderungen."
Im Erfurter CSD-Bündnis
arbeiten zahlreiche Organisationen und Einzelpersonen aus Erfurt und Umgebung
zusammen. Die sehr unterschiedlichen Bündnisparter*innen eint das gemeinsame
Ziel, für ein vielfältiges und offenes Erfurt einzustehen.Klare politische Forderungen dürfen für die Aktionswoche Ende August nicht fehlen: Diese wurden nun erstmals veröffentlicht.
Ralf Merbach, Vorsitzender des CSD Erfurt e.V. erklärt dazu: "Auch im Deutschland des 21. Jahrhunderts ist Diskriminierung aufgrund der sexuellen und romantischen Orientierung sowie des Geschlechts Alltag. Das veraltete Transsexuellengesetz und ein fehlendes Verbot von "Therapien" durch Homo-Heiler sind nur zwei Beispiele, bei denen dringender Handlungsbedarf besteht. Hier fordern wir, ähnlich wie viele andere Initiativen in ganz Deutschland, endlich umfassende Veränderungen."
"Neben einigen schnell umsetzbaren Forderungen streiten wir auch für mehr gesellschaftliche Akzeptanz sexueller, romantischer und geschlechtlicher Vielfalt. Strukturelle Diskriminierung ist kein Luxusproblem, sondern schränkt uns alle in unserer persönlichen Freiheit ein!" macht Merbach weiter klar.
"Die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare war natürlich ein riesiger Erfolg. Das wollen wir im August auch feiern – Und dabei unsere anderen Forderungen nicht vergessen. Es gibt noch viel zu tun." schließt Merbach ab.
Unseren Forderungskatalog findet ihr hier.

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