Gesetz der Fremdbestimmung: Wir fordern eine grundlegende Reform des TSG!

Erst letztens empörten sich deutsche Medien, weil Donald Trump auf Twitter die Absicht äußerte, Trans*Personen vom Dienst in der US-Armee auszuschließen.
Bei solchen Äußerungen wird oft vergessen, wie es um die rechtliche Lage von Trans*Personen in Deutschland steht - Nämlich ziemlich schlecht. Wenn wir z.B. das Transsexuellengesetz betrachten, entdecken wir ein Packet voller Fremdbestimmung für Trans*Personen, die ihren Namens- oder auch Personenstand ändern möchten. Wir finden: Hier braucht es die Empörung!

Forderung des CSD Erfurt 2017:

Reform des Transsexuellengesetzes

Das Transsexuellengesetz gibt transsexuellen Menschen die Möglichkeit, ihren Namens- und auch ihren Personenstand zu ändern. Ein solches Verfahren kann jedoch Jahre in Anspruch nehmen und die Betroffenen vor große Belastungen stellen. So sind etwa zwei Gutachten dafür ausschlaggebend, ob eine Person die gerichtliche Erlaubnis erhält. Weite Teile des Gesetzes von 1981 sind zudem durch Urteile des Bundesverfassungsgerichtes als verfassungswidrig eingestuft worden. Wir fordern deshalb ein modernes Transsexuellengesetz, welches die Selbstbestimmung der Betroffenen in den Mittelpunkt stellt.

Unseren gesamten Forderungskatalog findest du hier.

Ausführlichere Informationen zum Transsexuellengesetz findet ihr in diesem Artikel:
http://www.bento.de/politik/transsexuellengesetz-warum-die-namensaenderung-einfacher-werden-muss-790882/

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