Das dahinter stehende „CSD Bündnis Erfurt“ gab jetzt nicht nur bekannt, dass es auch 2018 einen Christopher Street Day geben wird, sondern veröffentlichte auch die politischen Forderungen der kommenden Parade. Denn auch wenn die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare jetzt geöffnet sei, bleibe noch viel zu tun, so das Bündnis.
Dazu Tobias Gerdsen, Pressesprecher des CSD Bündnis Erfurt: „Um uns über den Handlungsbedarf bewusst zu werden, müssen wir nur einen Blick auf homo-, bi- und transsexuelle Jugendliche werfen. Diese werden viel häufiger Opfer von Ausgrenzung und Diskriminierung und wissen je nach Umfeld oft nicht an wen sie sich wenden können. Deswegen fordern wir ein Queeres Zentrum für Erfurt, das Beratungsangebote für Jugendliche und Eltern organisiert und über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt informiert.“
Bisher fehlt ein solches zielgruppenspezifisches Angebot für u.a. Lesben, Schwule und Transsexuelle in Erfurt komplett, betont das CSD Bündnis Erfurt in seinen Forderungen weiter.
Die CSD-Parade, bei der für diese Forderung auf die Straße gegangen wird, wird dieses Jahr am 25. August stattfinden.

Kommentare
Kommentar veröffentlichen